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25.03.2011 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Private Knauser

Tarifverhandlungen im von der Rhön AG betriebenen Uniklinikum Gießen-Marburg: Geschäftsleitung bietet Reallohnverlust, ver.di mobilisiert zum Warnstreik

Daniel Behruzi
Die Geschäftsleitung des deutschlandweit bislang einzigen privaten Universitätsklinikums in Gießen und Marburg, gibt sich hartleibig. Lediglich eine Lohnerhöhung von 1,7 Prozent ab Juli 2011 sowie eine Einmalzahlung von 150 Euro bei einer Laufzeit von zwei Jahren möchte der Betreiber Rhön-Klinikum AG den rund 6600 Beschäftigten zugestehen. Die Gewerkschaft reagiert empört. »Dieses sogenannte Angebot liegt weit unter der Inflationsrate und bedeutet daher nichts anderes als Reallohnverlust«, so ver.di-Verhandlungsführer Fabian Rehm am Donnerstag gegenüber junge Welt. Als Reaktion darauf und um im Vorfeld der vorläufig letzten, für den 4. April angesetzten Verhandlungsrunde den Druck zu erhöhen, sind die Beschäftigten des Uniklinikums Gießen-Marburg (UKGM) am heutigen Freitag zum Warnstreik aufgerufen. Am 1. April soll die Arbeit erneut vorübergehend niedergelegt werden.

Meilenweit entfernt

»So billig geht es nicht«, kritisierte Rehm die am Dienstag in der d...

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