24.03.2011 / Ausland / Seite 6

Tag der Trauer

Palästinensischer Premier verurteilt israelische Luftangriffe. Bombenanschlag in Jerusalem

Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern droht erneut zu eskalieren: In Jerusalem wurden am Mittwoch bei einem Bombenanschlag an einer Bushaltestelle ein Mensch getötetet und mindestens 30 Menschen verletzt. Es war der erste solche Anschlag seit 2004. Die israelische Polizei ging von einem Terrorakt aus. Die Zeitung Haaretz berichtete auf ihrer Website, vier der 25 Opfer seien mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden. Von der Wucht der Explosion seien zwei Busse getroffen worden. Der Zugang zu Jerusalem wurde dem Bericht zufolge abgeriegelt, Sicherheitskräfte durchkämmten das Gebiet auf der Suche nach weiteren verdächtigen Objekten. Laut Haaretz wurde der Anschlag nicht von einem Selbstmordattentäter verübt. Vor 2004 hatte es in Israel etliche Selbstmordanschläge auf Busse gegeben, bei denen zahlreiche Menschen in den Tod gerissen wurden.

Zu Raketenangriffen aus dem Gazastreifen auf Israel bekannten sich der Islamische Dschiha...

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