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24.03.2011 / Ausland / Seite 7

Einsam um Saleh

Jemen: Immer mehr Weggefährten des Präsidenten schließen sich der Opposition an. Parlament stimmt über Notstand ab

Karin Leukefeld
Im Jemen wird es einsam um Präsident Ali Abdullah Saleh. Nach 30 Jahren wenden sich selbst langjährige Weggefährten von ihm ab und stellen sich demonstrativ auf die Seite der Protestbewegung. Saleh verschanzte sich derweil in seinem Präsidentenpalast, der von Soldaten der Republikanischen Präsidentengarde abgeschirmt wird.

Dutzende Mitglieder sind aus der herrschenden Allgemeinen Volkskongreßpartei (GPC) im Jemen ausgetreten, darunter Minister, Botschafter und Militärs. Allein am vergangenen Wochenende waren es 20 Personen, darunter auch die Ministerin für Menschenrechte, Huda Al-Ban. Damit haben bisher sechs Minister Saleh den Rücken gekehrt, darunter die für Bildung, Tourismus und Umwelt.

Auch die jemenitischen Botschafter bei den Vereinten Nationen (New York) und im Libanon sind zurückgetreten, ebenso der Leiter der staatlichen Nachrichtenagentur SABA und der Zuständige für die Außenbeziehungen der Allgemeinen Volkskongreßpartei. Auch Chefredakteure ...



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