24.03.2011 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Es gibt Schlimmeres

Rendite, moderate Mieten, Wohnungsneubau: Linkspartei und Rosa-Luxemburg-Stiftung diskutierten über Situation und Zukunft der Mieterstadt Berlin

Christan Linde
Wie redet man sich die eigenen Verhältnisse schön? Man verweist zunächst auf abschreckende Beispiele, ehe man sich die eigene Lage vergegenwärtigt. Ein Rezept, das sich vor allem anbietet, wenn man über die Situation auf dem Berliner Wohnungsmarkt sprechen will. So geschehen am Dienstag abend, als die Fraktion Die Linke im Berliner Abgeordnetenhaus gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung zu einer Fachkonferenz eingeladen hatte. Unter dem Motto »Soziale Wohnungspolitik für Berlin – Segregation verhindern, Bevölkerungsvielfalt in den Wohnquartieren erhalten!« diskutierte die Regierungspartei knapp, sechs Monate vor dem Wahltermin mit Experten über Perspektiven der Mieterstadt Berlin. Und um die ist es nicht gut bestellt. Die Mieten steigen, preisgünstige Wohnungen werden knapp und der Mietwohnungsbau ist praktisch zum Erliegen gekommen. Die durchschnittliche Bruttokaltmiete liegt mittlerweile bei 6,35 Euro pro Quadratmeter, bei den Neuvermietungsmie...

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