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15.03.2011 / Ausland / Seite 2

Atomlobby unter Druck

International Proteste gegen Kernenergie. Regierungen wollen an AKW festhalten

Nach der Atomkatastrophe in Japan sind die Befürworter der Kernenergie weltweit unter Druck geraten. Während jedoch international die Proteste zunehmen, wollen die meisten Regierungen bislang an Atomkraftwerken festhalten.

Indiens Premierminister Manmohan Singh kündigte am Montag im Parlament in Neu-Delhi zwar eine sofortige Überprüfung der Sicherheitssysteme aller indischen Meiler an, da nukleare Sicherheit für seine Regierung »die höchste Priorität« habe. Trotzdem werde man den geplanten Ausbau der Atomenergienutzung weiter vorantreiben.

Die Notbremse gezogen hat hingegen zunächst die Schweiz. Vor dem Hintergrund der Situation in Japan setze die Regierung die Bewilligung neuer Atomkraftwerke vorerst aus, erklärte Energieministerin Doris Leuthard am Montag in Bern. Bei den bestehenden fünf AKW leite die Behörde für Nuklearsicherheit ENSI eine vorzeitige Sicherheitsüberprüfung ein. Endgültig entschieden werden soll über den Bau neuer Kraftwerke bei eine...



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