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10.03.2011 / Ausland / Seite 6

Lektion gelernt?

Chef von US-Denkfabrik warnt vor Einmischung in Libyen

Rainer Rupp
Während in Europa und den USA die Forderungen der Menschenrechtskrieger nach einer militärischen Intervention in Libyen immer stärker werden, führen die Spitzenvertreter des Pentagon und des US-Außenministeriums internationale Bedenken und die fehlende Zustimmung des UNO-Sicherheitsrats als Rechtfertigung für ihr Nichtstun an. Selbsternannte Friedensfürsten wie der tschechische Expräsident Vaclav Havel würden am liebsten sofort US- und NATO-Bomber gegen Libyen schicken, aber Robert Gates und Hillary Clinton berufen sich auf das Völkerrecht, das der Einrichtung einer Flugverbotszone im Weg stünde. Als hätte sich Washington je ans Völkerrecht gehalten, wenn es galt, seine Interessen durchzusetzen. Zumal Präsident Obama die Lage in Libyen inzwischen als »eine ungewöhnliche und außerordentliche Bedrohung der nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten« dargestellt hat.

Aufklärung für Washingtons zögerliche Haltung gegenüber Libyen hat nun Richard Haass, Ch...

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