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05.03.2011 / Inland / Seite 8

»Das Personal der Behörde muß ausgetauscht werden«

Konflikte mit Ausländeramt Gifhorn spitzen sich zu. Nach Selbstmord eines Flüchtlings Konsequenzen gefordert. Ein Gespräch mit Fredegar Henze

Gitta Düperthal
Fredegar Henze ist Fraktionsvorsitzender der Grünen im Kreistag Gifhorn in Nieder­sachsen und setzt sich seit ungefähr einem Jahr für die Flüchtlinge ein, die im Lager in Meinersen leben

Flüchtlinge aus dem niedersächsischen Lager Meinersen haben am Donnerstag in Gifhorn mit einer Demonstration auf den Selbstmord eines 40jährigen Nepalesen reagiert. Sie machen die restriktive Flüchtlingspolitik für den Suizid verantwortlich. Die Landrätin Marion Lau (SPD) in Gifhorn vermutet hingegen die Gründe in dessen »persönlichem Umfeld«. Wie sehen Sie das?

Ich habe großes Verständnis dafür, daß die Flüchtlinge wegen der unerträglichen Zustände im Flüchtlingswohnheim Meinersen auf die Straße gehen. Im konkreten Fall ist jedoch nicht davon auszugehen, daß die spezifischen Bedingungen im Heim den Ausschlag für den Selbstmord gaben. Denn der 40jährige Nepalese, der sich im Bahnhof Gifhorn vor den Zug geworfen hat, soll sich dort kaum aufgehalten haben. Über Hintergründe...

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