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02.03.2011 / Inland / Seite 4

Teure Militärreklame

Sorge um den Nachwuchs: Bundeswehr gibt dieses Jahr zehn Millionen Euro für Personalwerbung aus. Hauptgewinner ist der Springer-Konzern

Frank Brendle
An den Personalsorgen der Bundeswehr wird der Rücktritt des Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg am Dienstag nichts ändern. Und auch nichts an den horrenden Summen, die in die Nachwuchswerbung gestopft werden. Die Bundeswehr erhöht den dafür vorgesehenen Etat im laufenden Jahr um weitaus mehr, als bisher bekannt war. Während in der Öffentlichkeit eine angeblich 4,8 Millionen Euro teure Werbekampagne diskutiert wird, deren Hauptnutznießer der Springer-Konzern ist, zeigen aktuelle Zahlen des Verteidigungsministeriums, daß für 2011 insgesamt über zehn Millionen Euro eingeplant sind, um bevorzugt unter Jugendlichen zu werben. Das teilte gestern die Linken-Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke mit, der das Ministerium eine umfangreiche Anfrage beantwortet hatte.

Alleine für »personalwerbliche Anzeigen« sind 5,7 Millionen Euro ausgewiesen. Gegenüber dem Jahr 2009 – damals waren es noch unter vier Millionen – ist das eine Steigerung um fast...

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