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23.02.2011 / Inland / Seite 4

Verleger wollen Lohndumping

Tarifverhandlungen für Zeitungsredakteure: Unternehmer fordern dauerhafte Gehaltssenkung für Neueingestellte

Herbert Wulff
Bei den Tarifverhandlungen für die rund 14000 Redakteure bei Tageszeitungen droht eine vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) betriebene Eskalation. Dieser fordert die Etablierung einer zweiten Tarifebene: Neueingestellte sollen zu deutlich schlechteren Bedingungen arbeiten als Altbeschäftigte. Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di weist dieses Ansinnen ebenso entschieden zurück wie der Deutsche Journalistenverband (DJV).

»Ich erwarte eine sachliche, den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Branche Rechnung tragende Diskussion«, erklärte BDZV-Verhandlungsführer Werner Hundhausen am Dienstag in Berlin mit Blick auf die vierte Verhandlungsrunde. Ein neuer Tarifabschluß müsse nicht nur bestehende, sondern »parallel dazu auch künftige Arbeitsverhältnisse berücksichtigen« und »eine Grundlage für angemessene tarifliche Korrekturen« schaffen. Im Klartext: Künftige Redakteure sollen deutlich weniger verdienen und sch...

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