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23.02.2011 / Inland / Seite 4

Beschäftigte zweiter Klasse

Landesweite Warnstreiks an Schulen in Nordrhein-Westfalen. Angestellte Lehrer kämpfen für ­eigene Entgeltordnung. Verbeamtete Kollegen solidarisch

Ralf Wurzbacher
Am Dienstag haben Tausende Lehrerinnen und Lehrer in Nordrhein-Westfalen für ihre Forderung nach besserer und gerechter Bezahlung die Arbeit niedergelegt. Nach Angaben der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) waren 16 Städte im Land von dem eintägigen Warnstreik betroffen. Zu Unterrichtsausfall kam es unter anderem in Aachen, Bielefeld, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Köln, Münster und Wuppertal. An allen Streikstandorten versammelten sich Lehrkräfte zu Hunderten zu Protestkundgebungen. Der Ausstand fand zwei Tage vor der nächsten Runde der Tarifverhandlungen für knapp 800000 Angestellte im öffentlichen Dienst der Länder statt. Für den Fall, daß dabei keine Einigung erzielt wird, haben die GEW und die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di bundesweite Arbeitskampfmaßnahmen angekündigt.

»Ich habe wenig Hoffnung, daß sich die Arbeitgeber spürbar bewegen werden«, äußerte sich GEW-Vorstandsmitglied Ilse Schaad skeptisch mit Blick auf die anstehenden Gesprä...

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