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19.02.2011 / Schwerpunkt / Seite 3

»Nie werden wir privatisieren«

Kuba: Trotz der Reformen wird der Markt nicht darüber entscheiden, wie sich die Kultur entwickelt. Staat behält Macht über grundlegende Produktionsmittel. Ein Gespräch mit Abel Prieto

André Scheer, Havanna
Abel Prieto ist Kultur­minister der Republik Kuba

Die 20. Internationale Buchmesse 2011 in Kuba, die am Sonntag in Havanna zu Ende geht und dann durch die Provinzen des Landes reist, findet in einer für das Land komplizierten Situation statt. Welche Bilanz ziehen Sie vor diesem Hintergrund?

Es ist noch etwas früh, eine Bilanz zu ziehen. Was diese Buchmesse von anderen abhebt, ist, daß es hier nicht um das Buch als Ware geht, sondern um das Buch als Träger einer Botschaft des Wissens, der Ideen, der Träume und Hoffnungen. Ich denke, diese Buchmesse hat sich einen Namen gemacht als ein großer Raum zur Demokratisierung der Kultur, des Buches und des Wissens, und als ein Fest für die kubanische Familie und die verschiedenen Ausdrucksformen der Kultur. Dies ist die größte Veranstaltung Kubas im Bereich der Kultur. Vielleicht werden wir nach der letzten Station in Santiago de Cuba eine Bilanz ziehen können, aber für einen Vergleich ist es jetzt noch zu früh.

Au...


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