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19.02.2011 / Wochenendbeilage / Seite 3 (Beilage)

Üppiger Boden fürs Kapital

Rosa Luxemburg untersuchte 1913 die wirtschaftliche Entwicklung Ägyptens im 19. Jahrhundert – ein Musterfall der kapitalistischen Akkumulation

Drei Reihen von Tatsachen, die sich ineinander verschlingen, charakterisieren die innere Geschichte Ägyptens in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts: moderne Kapitalunternehmungen größten Stils, ein lawinenartiges Anwachsen der Staatsschuld und der Zusammenbruch der Bauernwirtschaft. In Ägypten bestand bis in die neueste Zeit Fronarbeit und die ungenierteste Gewaltpolitik des Wali (Gouverneur im Osmanischen Reich – d. Red.) und nachher des Khediven (Vizekönig. Der Titel wurde vom Wali Mehemed Ali (1769–1849) und seinen Nachfolgern genutzt und seit 1867 vom Osmanischen Reich anerkannt – d. Red.) in bezug auf die Grundbesitzverhältnisse. Aber gerade diese primitiven Verhältnisse boten einen unvergleichlich üppigen Boden für die Operationen des europäischen Kapitals. Ökonomisch konnte es sich vorerst nur darum handeln, Bedingungen für die Geldwirtschaft zu schaffen. Diese wurden denn auch mit direkten Gewaltmitteln des Staates geschaffen...

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