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17.02.2011 / Thema / Seite 10

Freispruch für den Ehrenmann

Der Berliner Bankenskandal bleibt vorerst ungesühnt und kostet das Land weiterhin Milliarden

Benedict Ugarte Chacón
Nach zwei Jahren endete der größte Prozeß zum Berliner Bankenskandal am 14. Februar mit Freisprüchen. Prominentester Angeklagter war der CDU-Politiker Klaus-Rüdiger Landowsky, der zugleich Vorstandsvorsitzender der BerlinHyp war. Als Teilinstitut der Bankgesellschaft war diese in den Beinahe-Zusammenbruch des Konzerns im Jahr 2001 verwickelt. Neben Landowsky saßen elf weitere verantwortliche Manager auf der Anklagebank. Unter ihnen der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Bankgesellschaft, Wolfgang Rupf, die ehemaligen Vorstände der Landesbank Berlin, Ulf Decken und Jochem Zeelen, sowie Manfred Schoeps, der ehemalige Geschäftsführer der Bankgesellschaftstochter IBG, die im Konzern für die Auflage von Immobilienfonds zuständig war. Die Manager mußten sich wegen der von der Bankgesellschaft in den 1990er Jahren aufgelegten geschlossenen Immobilienfonds verantworten. Diese waren ein Grund für die Krise des Konzerns. Die Freisprüche wurden vom Gericht dergestal...

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