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14.02.2011 / Politisches Buch / Seite 15

Erinnerung an ein Massaker

Die Ermordung von 45 Indígenas im mexikanischen Acteal

André Scheer
Zwischen der Zentralmacht und der Drogenmafia tobt in Mexiko derzeit ein Krieg, dem bereits Tausende zum Opfer gefallen sind. Doch die täglichen Nachrichten von überfallenen Polizeistationen, Morden auf offener Straße und den immer gleichen Durchhalteparolen der Regierung in Mexiko-Stadt lenken auch davon ab, daß es hier nicht so einfach ist, »gut« und »böse« zu unterscheiden. Wer von den Verbrechen der Mafia spricht, darf auch vom Staatsterrorismus nicht schweigen. Dieser zeigte zum Beispiel am 22. Dezember 1997 sein Gesicht, als Paramilitärs in Acteal, einem Dorf in Chiapas, 45 wehrlose Menschen ermordeten. Die Opfer gehörten der pazifistischen Organisation »Las Abejas« an, die von der damaligen Staatspartei PRI und ihren bewaffneten Banden als Unterstützer der Zapatisten ausgemacht worden waren.

Den Opfern dieses Massakers widmet Hermann Bellinghausen sein Buch »Acteal – Ein Staatsverbrechen«, das als erster Band der »Studien zur globalen Gerech...

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