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07.02.2011 / Inland / Seite 4

Weitere Ausschlußverfahren

»Alternative Metaller« im Kasseler Mercedes-Werk kämpfen gegen Ausgrenzung aus der IG Metall. Gewerkschafter fordern demokratische Debatte ein

Karl Neumann, Kassel
Die IG-Metall-Spitze geht weiterhin mit administrativen Maßnahmen gegen linke Aktivisten vor. Nach dem Berliner Daimler-Werk sind auch Gewerkschafter am Kasseler Standort des Autobauers von Ausschlußverfahren betroffen, weil sie mit einer eigenen Liste zur letztjährigen Betriebsratswahl angetreten sind. Darauf machten die »Alternativen Metaller« von Daimler Kassel gemeinsam mit dem örtlichen Forum Gewerkschaften und dem Nordhessischen Bündnis »Wir zahlen nicht für eure Krise« am Freitag abend bei einer Veranstaltung aufmerksam.

Die Ausgrenzung kritischer Gewerkschaftspositionen hat bei Daimler in Kassel bereits Tradition. Schon in den Jahren 1990 und 2002 wurden Aktivisten aus der IG Metall ausgeschlossen, weil sie auf einer »gegnerischen Liste« zur Betriebsratswahl kandidiert hatten. Jetzt sind drei weitere Gewerkschafter, die sich bei der Wahl im vergangenen Jahr als »Alternative Metaller« zur Wahl gestellt hatten, vom Ausschluß bedroht. Wie in Berlin ...

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