Gegründet 1947 Sa. / So., 19. / 20. Oktober 2019, Nr. 243
Die junge Welt wird von 2216 GenossInnen herausgegeben
21.01.2011 / Schwerpunkt / Seite 3

»Niemand im Libanon hat Interesse an Krieg«

Die Kommunisten im Zedernstaat kritisieren ausländische Einmischung. Gespräch mit Marie Debs

Karin Leukefeld
Marie Debs ist Sprecherin für Internationale Politik der Libanesischen Kommunistischen Partei

Im Libanon ist die Regierung der nationalen Einheit zerbrochen, weil die Minister des Oppositionsbündnisses um die Hisbollah zurückgetreten sind…

Es gab hier keine »Regierung der nationalen Einheit«. Die Regierung, die Hariri gebildet hatte, war eine »Regierung der konfessionellen Einheit«. So eine Regierung kann beim kleinsten Problem zerbrechen, und hier im Libanon haben wir große Probleme.

War der Rücktritt klug?

Die Bevölkerung fragt sich das wirklich, aber für die Gruppe des »8. März« und ihre Minister war es eine kluge Entscheidung, weil sie der anderen Seite die Initiative abgenommen haben. Natürlich bringt die Konfrontation der beiden Seiten den Libanon und die Libanesen in große Gefahr.

Als Grund für den Rücktritt wurde das Sondertribunal genannt, warum?

Als Deutsche erinnern Sie sich sicher an Detlev Mehlis, den ersten Ermittler. Seine Glau...






Artikel-Länge: 4265 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €