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20.01.2011 / Feuilleton / Seite 13

Der Finger am Abzug

Pünktlich zum Prozeß gegen Verena Becker wird auch das Stück »Buback« wieder aufgenommen

Gitta Düperthal
Es ist nun 34 Jahre her. Der Mord an Generalbundesanwalt Siegfried Buback ist noch immer ungeklärt. Seit dem 7. April 1977 geht es immer wieder durch alle Gazetten: Welches Mitglied der Roten Armee Fraktion hat den obersten Strafverfolger und Staatsschützer in Karlsruhe umgebracht? Weniger häufig wird eine andere Frage thematisiert: War es überhaupt ein Mitglied der RAF, das den Finger am Abzug hatte – oder doch eine Agentin des Verfassungsschutzes? Was weitere für einen Rechtsstaat höchst unangenehme Fragen nach sich zöge: Hatte der Staat selbst zum Mord angestiftet?

Vor wenigen Monaten, am 30. September des vergangenen Jahres, stand Verena Becker in Stammheim vor Gericht; die Frau, der bereits seit langem ein Deal mit dem Verfassungsschutz nachgesagt wird. Am 3. Februar wird das Verfahren fortgesetzt. Als Prozeßbeobachter sind auch der Regisseur Wolfgang Spielvogel des Frankfurter Autorentheaters (FAT) und der Dramaturg Norbert Saßmannhausen aus ...

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