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19.01.2011 / Ausland / Seite 6

Keine Hoffnung auf Veränderung

Wenig Interesse an Präsidentschaftswahlkampf in Peru. Altbekannte machen Rennen unter sich aus

Simon Heller, Lima
Ganz Peru scheint im Wahlkampf begriffen. Bei den Wahlen am 10. April wird mit einer hohen Wahlbeteiligung der knapp 30 Millionen Peruaner gerechnet. Dies liegt allerdings vor allem daran, daß in Peru Wahlpflicht herrscht. Wer nicht wählen geht, muß je nach Region zwischen fünf und 50 Euro Strafe bezahlen. Ein wirkliches Interesse an den Wahlen besteht allerdings auch in der Hauptstadt Lima, in der ungefähr ein Drittel der Wahlberechtigen lebt, nicht, denn der Frust der peruanischen Bevölkerung über die etablierten Parteien ist groß.

Die neoliberale Regierungszeit von Staatschef Alan García, der nicht wieder kandidieren darf, brachte diverse Korruptionsskandale mit sich. Der Präsident verteilte Konzessionen zur Ausbeutung der Bodenschätze an ausländische Firmen und zog, anders als vor seiner Wahl versprochen, das von seinem Amtsvorgänger Alejandro Toledo unterschriebene Freihandelsabkommen mit den USA nicht zurück. Auf Garcías Konto gehen auch über 80 To...

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