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14.01.2011 / Inland / Seite 4

»Dann brennt es«

Bündnis für eine Soziale Stadt gegründet. Verbände fordern Rücknahme der Kürzungen für ­kommunale Projekte

Rainer Balcerowiak
Verbände der Wohnungswirtschaft, der Mieter und der Kommunen schlagen gemeinsam Alarm. Durch die im Rahmen des »Sparpakets« und der Vorbereitungen für den nächsten Bundeshaushalt beschlossenen Kürzungen für das Programm Soziale Stadt könnte die erfolgreiche Arbeit vieler örtlicher Träger zum Erliegen kommen. Statt bislang 95 Millionen Euro sollen ab diesem Jahr nur noch 28 Millionen bereitgestellt werden. Zudem werde die Verknüpfung baulicher Maßnahmen mit sozialen Projekten faktisch unmöglich gemacht, beklagte Lutz Freitag, Präsident des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, am Donnerstag in Berlin vor Pressevertretern.

Mit dem Programm werden Initiativen gefördert, die Projekte gegen die Verwahrlosung und soziale Entmischung einzelner Quartiere entwickeln und realisieren. Neben baulichen Maßnahmen geht es dabei stets auch um die soziale Infrastruktur wie Nachbarschaftstreffs, Beratungs- und Freizeitangebote oder Fördermaßnahmen...

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