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08.01.2011 / Geschichte / Seite 15

Der Anfragenfeldzug

Vor 95 Jahren wurde Karl Liebknecht aus der SPD-Reichstagsfraktion ausgeschlossen

Nick Brauns
Karl Liebknecht habe die Rechte aus seiner Fraktionszugehörigkeit verwirkt. Die Fraktion werde sich künftig so verhalten, daß Liebknecht für sie nicht mehr existiere. Diesem Antrag des Abgeordneten Wilhelm Buck, der einem Ausschluß Liebknechts aus der sozialdemokratischen Reichstagsfraktion gleichkam, stimmten am 12. Januar 1916 in einer namentlichen Abstimmung 60 SPD-Abgeordnete zu, 25 votierten dagegen, Liebknecht selber hatte sich enthalten. Die Fraktion müsse sich von einem Ballast befreien, hatte Buck den zuvor von der rechten Mehrheit vorbereiteten Ausschlußantrag begründet, denn ansonsten habe es den Anschein, als ob Liebknecht der einzige Hüter der Volksinteressen sei.

Konsequent gegen Krieg

Daß dieser Eindruck tatsächlich zumindest unter den mit zunehmender Kriegsdauer vom anfänglichen Hurrapatriotismus abrückenden Teilen der Bevölkerung entstehen mußte, lag an der konsequenten Kriegsgegnerschaft Karl Liebknechts. Nachdem er sich am 4. August 191...

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