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22.12.2010 / Feuilleton / Seite 13

Spannungsverhältnisse untersuchen

Wortgewaltiger Historiker und streitbarer Marxist. Zum Tod von Ernst Engelberg

Wolfgang Küttler
Am 18. Dezember 2010 ist Ernst Engelberg im 102. Lebensjahr in Berlin verstorben. Als führender Repräsentant und Mitgestalter der Geschichtswissenschaft in der DDR entwickelte er eine ungemein vielfältige Tätigkeit als Forscher und Lehrer. Ernst Engelberg hatte einen Schüler- und Doktorandenkreis in zwei nachfolgenden Generationen.

Am 5. April 1909 im badischen Haslach als Sohn des Buchdruckers Wilhelm Engelberg geboren, war er durch Familientradition und eigene Sozialisation sowohl mit der 1848er Demokratie als auch später mit der Arbeiterbewegung verbunden. Schon während des Studiums in München und Berlin als Kommunist politisch aktiv, 1934 von den Nazis wegen illegaler Widerstandstätigkeit zu anderthalb Jahren Zuchthaus verurteilt, danach in die Schweiz und in die Türkei emigriert, widmete er sich nach seiner Rückkehr dem Aufbau einer neuen Geschichtswissenschaft in der DDR. 1951 bis 1960 war er Professor an der Leipziger Universität und seit 1960 an ...

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