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15.12.2010 / Ansichten / Seite 8

Rückenwind

Gewerkschaften fordern Lohnerhöhung

Daniel Behruzi
Ver.di, GEW, GdP und Beamtenbund gehen mit einer Forderung von 50 Euro plus drei Prozent mehr Geld in die im Februar beginnende Tarifrunde der Bundesländer. Positiv daran ist, daß die Gewerkschaften damit erneut für einen Sockelbetrag eintreten, der untere Lohngruppen überproportional begünstigen und so die Einkommensschere im öffentlichen Dienst verkleinern würde. Der Kampf um »kräftige Lohnerhöhungen«, den ver.di-Chef Frank Bsirske noch vor wenigen Wochen angekündigt hatte, ist damit allerdings noch nicht eingeläutet. Denn rechnet man die im Verhandlungsprozeß üblichen Abstriche ein, ist zu befürchten, daß auf den Gehaltsabrechnungen der Verwaltungsangestellten, Straßenwärter und Lehrer nicht allzu viel übrigbleiben wird.

Dabei sind deutliche Einkommensverbesserungen im öffentlichen Dienst insbesondere in den Bundesländern dringend vonnöten. Jahrelang haben es die Gewerkschaften dort nicht geschafft, auch nur Inflationsverluste und Produktivitätssteige...

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