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06.12.2010 / Politisches Buch / Seite 15

Glaube und Geldgier

»Violettbuch Kirchenfinanzen«: Wie der christliche Klerus den Staat ausnimmt

Gerd Feldkamp
Die »Zehn Gebote« des Christentums haben Kultur und Ethik des Abendlandes nachhaltig geprägt. Sie gelten zwar als Konzentrat der göttlichen Offenbarung– allerdings halten sich diejenigen offenbar am wenigsten daran, die sie am offensivsten propagieren: die Würdenträger der evangelischen und vor allem der katholischen Kirche. Wie sehr Anspruch und Wirklichkeit in der klerikalen Welt auseinanderklaffen, läßt sich in einer Untersuchung nachlesen, die der Soziologe Carsten Frerk jetzt im Alibri-Verlag veröffentlicht hat: »Violettbuch Kirchenfinanzen – Wie der Staat die Kirchen finanziert.«

Der Begriff »Violettbuch« bedarf der Erklärung. Frerk wählte den Begriff, »da es weder ein Schwarzbuch noch ein Weißbuch ist, sondern ein realistischeres Bild der Kirchen zeichnet. Der Zufall, daß Violett in der Kirche auch die liturgische Farbe der Buße und des Fastens ist, kann dabei durchaus als sinnvoll betrachtet werden.«

Buße? Fasten? Diese Begriffe gelt...



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