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01.12.2010 / Inland / Seite 5

Lafontaine hebt »Eigentumsfrage« hervor

Grundsatzartikel zur Programmdiskussion in der Linkspartei. Abgrenzung von »Reformern«

Offenbar mit Blick auf Versuche von »Reformern«, das Grundsatzprogramm seiner Partei aufzuweichen, hat der Linke-Politiker Oskar Lafontaine die Eigentumsfrage hervorgehoben. Sie sei ein »archimedischer Punkt« in der »antikapitalistischen Grundorientierung« des Entwurfs, schreibt der frühere Parteivorsitzende in einem Beitrag für die Dezember-Ausgabe der in Berlin herausgegebenen Monatsschrift Rotfuchs.

In der liberalen Gesellschaftstheorie habe sich das wirtschaftliche Privateigentum nur durch den von ihm erzeugten gesellschaftlichen Nutzen legitimiert, heißt es in dem Text. »Heute kann diese liberale Gesellschaftstheorie auch dazu herangezogen werden, die Neuverteilung des Eigentums am Vermögen und am Produktivvermögen zu begründen. So wie die Neuverteilung des Eigentums ein Ferment der Auflösung ...

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