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01.12.2010 / Inland / Seite 5

Quer durch Europa

Verschiedene Ziele, verschiedene Absender – neue Castortransporte sorgen für Aufregung. Widerstand formiert sich

Max Eckart
Vor drei Wochen erreichten die elf Behälter mit hochradioaktiven Abfällen aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague das Zwischenlager Gorleben– und schon sind die nächsten Castortransporte angekündigt. Aus dem nord­rhein-westfälischen Zwischenlager Ahaus sollen insgesamt 18 Castoren in die Wiederaufbereitungsanlage Majak im Südural gebracht werden. Und für Mitte Dezember und Anfang 2011 sind zwei Transporte zum Zwischenlager Nord bei Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern geplant.

Der Atomkomplex Majak ist rund 60 Jahre alt. Die teilweise besiedelte Region gilt nach einem schweren Unfall im Jahr 1957 und vielen weiteren Störfällen als ökologisches Katastrophengebiet. Dorthin sollen in Kürze 18 Castoren mit insgesamt 951 abgebrannten Brennelementen aus dem nordrhein-westfälischen Zwischenlager Ahaus gebracht werden.

Die Brennelemente stammen ursprünglich aus Rußland, genutzt wurden sie in dem 1991 stillgelegten Atomforschungszentrum Rossen...



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