30.11.2010 / Thema / Seite 10

Währungsgeplänkel

Ökonomie. Die offen zutage tretenden Konflikte der Regierenden zeigen deren Ratlosigkeit, mit der Krise umzugehen

Lucas Zeise
Ein Krieg der Währungen oder mit Hilfe der Währungen ist das noch nicht. Eher Geplänkel. Zwar lassen die Regierungen der großen kapitalistischen Staaten zunehmend diplomatische Umgangsformen auf dem Gebiet der Wirtschafts- und Währungspolitik sein. Die Kompromißformeln auf den Gipfeltreffen werden noch vager als ohnehin. Es wird verschnörkelt darum herumgeredet, wenn die Führungsmacht USA ihre Interessen durchzusetzen wünscht oder die Zweit- und Drittländer dagegen aufbegehren. Aber das hat noch keine neue Qualität. Vielmehr kennzeichnet zunehmende Ratlosigkeit die Lage. Das politische Personal weiß wirtschaftspolitisch nicht mehr weiter. Volk und herrschende Klasse sind mit den Ergebnissen der bisherigen Politik nicht zufrieden. Das gilt für alle Metropolregionen des Kapitalismus. Da wächst die Versuchung, es mit anderen Mitteln als bisher zu probieren. Radikalere, rechte Auswege aus der sich vertiefenden Wirtschaftskrise schließen die Option des realen ...

Artikel-Länge: 21791 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe