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26.11.2010 / Ansichten / Seite 8

Profitabler Irrsinn

Schuldenkrise als Normalität

Klaus Fischer
Die Euro-Krise schwelt weiter. Erst Griechenland und jetzt Irland mußten von den Steuerzahlern »gerettet« werden. Portugal, Spanien und Italien gelten als nächste Pleitekandidaten. Was tun?

Es gibt zahlreiche Antworten. Seriös sind die wenigsten, weil sie je nach Interessenlage konstruiert wurden. Wer die Krise bewältigen will – ob Politiker, Kapitalfunktionär oder Lobbyist – muß zumindest sagen, was damit gemeint ist. Die einen wollen den Status Quo sichern – also den Euro erhalten und den gemeinsamen Markt weiter als in Entwicklung befindliches Projekt definiert wissen. Andere verlangen »Reformen«. Europa müsse eine einheitliche Wirtschaftspolitik betreiben, schwadronieren Kolumnisten der Konzernmedien. Da fragt man sich schon, mit welchem Mandat der Bürger diesmal entmündigt werden soll?

Auch gelte es, Bürokratie abzubauen und dem unternehmerischen Geist mehr Freiraum zu gewähren. Als wenn nicht genau dieser Freiraum zur Misere gefü...



Artikel-Länge: 3122 Zeichen

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