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24.11.2010 / Inland / Seite 4

Schlechte Noten für Kultusminister

GEW-Bilanz erklärt, warum sich nach PISA-Schock kaum etwas getan hat

Claudia Wangerin
Der Countdown läuft: Am 7.Dezember legt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mit der aktuellen PISA-Studie deutscher Bildungspolitik ein Zeugnis vor. Neun Jahre nach dem Schock über das schlechte Abschneiden der Bundesrepublik in der ersten PISA-Schulleistungsuntersuchung hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Montag abend eine Bilanz über die seither getroffenen Maßnahmen veröffentlicht.

Bei den PISA-Studien werden die Kenntnisse und Fähigkeiten 15jähriger international verglichen. Als nationale Ergänzung wurden im Sommer Ergebnisse des Bundesländervergleichs der Kultusministerkonferenz (KMK) veröffentlicht. Verglichen wurden hier die Leistungen der Neuntklässler in den Disziplinen Lesen, Zuhören, Rechtschreibung (jeweils in deutsch) sowie Leseverstehen und Hörverstehen (in englisch).

Hinweise auf nennenswerte Verbesserungen in der Lesekompetenz im Vergleich mit der ersten PISA-Studie gibt es demn...



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