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23.11.2010 / Ausland / Seite 7

Rückschlag für Belo Monte

Brasilien: Bau von Megastaudamm verzögert sich nach Lizenzverweigerung

Andreas Knobloch, Cancun
Brasiliens scheidender Präsident Luiz Inácio »Lula« da Silva wird Ende des Jahres seine achtjährige Amtszeit beenden, ohne den Baubeginn eines seiner Schlüsselprojekte zu erleben. Denn der geplante Megastaudamm Belo Monte am Xingú-Fluß im Amazonas-Regenwald wird sich offenbar weiter verzögern. Die brasilianische Umweltbehörde Ibama verweigerte Ende vergangener Woche die für den Baubeginn notwendige Lizenz. Zur Begründung hieß es, die Betreiber erfüllten nicht die geforderten Auagen.

Damit geht das Ringen um den drittgrößten Staudamm der Welt in eine neue Runde. Im Februar dieses Jahres war vom Umweltministerium in der Hauptstadt Brasilia auf Druck der Regierung die Umweltgenehmigung für das Belo Monte erteilt worden. Das zuständige Bundesgericht in Altamira im Bundesstaat Pará hatte jedoch dem beauftragten Unternehmen Norte Energia im April die Lizenz entzogen, bis das Ibama wiederum noch im selben Monat grünes Licht gab – allerdings mit Auflagen. ...

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