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23.10.2010 / Inland / Seite 5

Getrennte Wege

Transnet und GDBA planen für die kommende Woche Warnstreiks für Branchentarifvertrag im Schienenpersonennahverkehr. GDL kann und will sich nicht beteiligen

Rainer Balcerowiak
Verkehrte Welt: Während die Tarifgemeinschaft (TG) Transnet/­GDBA ihre Mitglieder in der kommenden Woche zu Warnstreiks aufrufen will, sieht die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) vorerst keinen Anlaß für Arbeitsniederlegungen. Zwar verhandeln sowohl TG als auch GDL derzeit mit der Bahn AG und den großen Privatbahnen, Art und Geltungsbereiche der jeweils angestrebten Tarifverträge unterscheiden sich jedoch erheblich.

Die TG strebt außer Lohnerhöhungen einen Branchentarifvertrag für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) an. Dieser soll sich am Lohn- und Arbeitszeitniveau der Deutschen Bahn AG orientieren. Bislang verdienen Eisenbahner bei den DB-Konkurrenten, aber auch bei einigen Tochterfirmen des staatseigenen Konzerns, bis zu 30 Prozent weniger. Dieser »Lohnkostenvorteil« hat in den vergangenen Jahren bei Ausschreibungen im SPNV häufig dazu geführt, daß DB Regio Strecken an die Konkurrenz verloren hat. Die ersten Verhandlungsrunden sind ergeb...

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