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08.10.2010 / Ansichten / Seite 8

Lockvogel

Geißler fordert »Friedenspflicht«

Daniel Behruzi
Es war ein kluger Schachzug von Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU), den profilierten CDU-Sozialpolitiker Heiner Geißler zum Vermittler im Konflikt um »Stuttgart 21« zu ernennen. Sofort hat dessen Erscheinen auf dem Spielfeld in den Reihen der Gegner des Prestigeprojekts Verwirrung gestiftet. Gangolf Stocker, langjähriger Aktivist und einer der Sprecher des Widerstands gegen den Tiefbahnhof, will »Geißler ein Stück weit entgegenkommen« und auf die stets erhobene Forderung nach einem Baustopp als Vorbedingung für Verhandlungen verzichten. Auch Geißlers Aufforderung zum »Verzicht auf Kampfmaßnahmen« würde Stocker offenbar nachkommen.

Dabei ist das Manöver des politischen Establishments der baden-württembergischen Landeshauptstadt – das sich auf Gedeih und Verderb mit ihrem Großprojekt verbunden sieht – leicht durchschaubar. Erst setzte es auf Repression und initiierte einen brutalen Polizeieinsatz gegen Schüler und Rentner....

Artikel-Länge: 3370 Zeichen

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