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25.09.2010 / Inland / Seite 2

»Politik liefert Stichworte für Neonazis«

Die Region Aachen in Nordrhein-Westfalen ist von der Zunahme rechten Terrors besonders betroffen. Gespräch mit Kurt Heiler

Markus Bernhardt
Kurt Heiler ist Sprecher der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) in Aachen

Seit geraumer Zeit mehren sich Berichte über Drohungen und Neonazianschläge gegen Antifaschisten im Kreis Aachen. Wie stellt sich die Situation für Sie dar?

Die rechte Szene in der Region Aachen ist seit langem eine der aktivsten in Nordrhein-Westfalen. Die Neonazis sind vor allem durch die enge Zusammenarbeit von »Freien Kameradschaften«, »Autonomen Nationalisten« und der NPD so stark. Die Tradition dieser Vernetzung ist durch die 1994 verbotene Wiking-Jugend begründet worden, die Jahrzehnte lang von Stolberg aus ihre kriminellen Aktivitäten unter Duldung des Staates entfalten konnte.

Gegen einen 25 Jahre alten Mann ist am Donnerstag in Aachen wegen der Planung von Sprengstoffattentaten Haftbefehl erlassen worden. Ist damit die Grenze zum Rechtsterrorismus überschritten?

Neonazismus ohne kriminelle Elemente bis hin zum Terrorism...



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