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18.09.2010 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»Der angebliche XL-Aufschwung trägt sich nicht selbst«

Gespräch mit Dierk Hirschel. Über die Kürzung von Staatsausgaben in der Krise, die Gefahr von Stagnation und Rezession sowie die Veränderungen im Kräfteverhältnis auf dem Arbeitsmarkt zuungunsten der Gewerkschaften

Mirko Knoche
Dierk Hirschel (Jahrgang 1970) ist seit Juni ver.di-Wirtschaftsexperte und war zuvor von 2003 an Chefökonom des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Er studierte Volkswirtschaftslehre in Hamburg sowie Bremen und schrieb seine Promotion zum Thema »Ursachen hoher Einkommen« in Lüneburg

Die Regierungen in Bund und Ländern haben drastische Haushaltskürzungen angekündigt. Begründet wird dies mit der hohen Staatsverschuldung. Ist ein harter Sparkurs notwendig?

Die Staatsschulden stiegen aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Krise ließ die Einnahmen einbrechen und die Ausgaben durch milliardenschwere Konjunktur- und Bankenhilfen explodieren. Die Schuldenquote kletterte von 65 Prozent des Bruttoinlandsprodukts auf 80 Prozent. Das liegt aber nicht an einer zu laxen Haushaltspolitik. Wie befürchtet, wird nun der Schuldenknüppel geschwungen, um Ausgaben zu kürzen, überwiegend in den sozialen Sicherungssystemen und in den Ländern und Kommunen. Zwei Drittel des Spa...

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