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15.09.2010 / Ausland / Seite 7

Sparkommissar Kan setzt sich durch

Japans Ministerpräsident bleibt Parteichef der Demokratischen Partei

Josef Oberländer
Die Mitglieder der regierenden Demokratischen Partei Japans (DPJ) haben am Dienstag dem amtierenden Ministerpräsidenten Naoto Kan (63) den Rücken gestärkt. Seinem Herausforderer Ichiro Ozawa (68) gelang es nicht, den ehemaligen Bürgerrechtler von der Parteispitze – und damit in letzter Konsequenz auch aus dem Amt – zu verdrängen.

Es war eine Wahl zwischen Pest oder Cholera. Für beide Kandidaten war kein Thema, wie die Belastung der Bevölkerung durch die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise abgemildert werden könnte. Große programmatische Unterschiede waren nicht erkennbar. Ozawa hatte verlauten lassen, daß er Kan nach einem Sieg einen Platz in seinem Kabinett anbieten würde. Nachdem es zuerst nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen ausgesehen hatte, gewann Kan schließlich die nach einem komplizierten Punktverfahren abgehaltene Wahl mit einer soliden Mehrheit von 721 zu 491.

Ozawa hatte zuletzt immer wieder an Wahlversprechen wie das Kindergeld erin...



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