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31.08.2010 / Inland / Seite 2

»Für Helgoland ist Privatisierung völlig abwegig«

Auf Deutschlands einziger Hochseeinsel wird am Sonntag ein Bürgermeister gewählt. Linkspartei mit eigener Kandidatin. Ein Gespräch mit Felicitas Weck

Wolfgang Pomrehn
Felicitas Weck ist Referentin für Kommunalpolitik bei der Bundestagsfraktion der Partei Die Linke und möchte am kommenden Sonntag zur Bürgermeisterin von Helgoland gewählt werden.

Die Helgoländer Linkspartei, die bei der letzten Kommunalwahl auf 16,1 Prozent der Stimmen kam, hat Sie zur Kandidatin für die Bürgermeisterwahl am kommenden Sonntag gekürt. Warum muß die rote Insel eine Rote an der Spitze haben?

Die Insel braucht jemanden, der sich mit Kommunalpolitik auskennt, und das ist bei mir der Fall. Nötig ist vor allem, daß der Tourismus angeschoben wird. Auf diesem Sektor ist in den vergangenen Jahren einiges liegengeblieben. Zur Zeit bekommen etwa 20 Prozent der Helgoländer Arbeitskräfte nur Saisonjobs, sie müssen den Rest des Jahres von Hartz IV leben. Weil die Saison relativ kurz ist, haben diese Menschen große Schwierigkeiten, Ansprüche auf Arbeitslosengeld I zu erwerben. Deshalb ist es so wichtig, den Tourismus in der Nebensaison auszubauen.

Welch...


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