18.08.2010 / Inland / Seite 4

Ahlhaus ist nicht allein

Neben Hamburgs designiertem Oberbürgermeister hat auch Verfassungsschutzpräsident Vahldieck gute Kontakte zu Burschenschaften. Grüne müssen sich entscheiden

Mirko Knoche, Hamburg
Die Spitze der Hamburger Innenbehörde pflegt engere Kontakte zu reaktionären Burschenschaften, als bislang angenommen. Sowohl Innensenator Christoph Ahlhaus (CDU) als auch Verfassungsschutzpräsident Heino Vahldieck (CDU) verschweigen wichtige Details ihrer Beziehungen zu rechten Studentenverbindungen.

So gratulierte die Mitgliederzeitschrift des Dachverbands »Coburger Convent (CC)« Innensenator Ahlhaus im Herbst 2008 mit der Schlagzeile »Vbr. als Innensenator gewählt«. Die Abkürzung Vbr. steht für »Verbandsbruder«. Ahlhaus selbst wird in der Meldung als »CCer« bezeichnet. Ein Sprecher der Innenbehörde beschrieb dessen Beziehung zur »Turnerschaft Ghibellinia Heidelberg« gegenüber junge Welt hingegen lediglich als »eine Art Gastmitgliedschaft« und behauptete, daß seit »mehreren Jahren« kein Kontakt mehr bestehe. Die Glückwünsche des »Coburger Convents«, in der die schlagende Verbindung »Ghibellinia« organisiert ist, liegen aber weniger als zwei Jahre zurüc...

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