17.08.2010 / Ausland / Seite 7

Signal an Santos

Kolumbien: Spuren des Anschlags in Bogotá deuten nach rechts. Präsident stellt ­Bedingungen für Friedensgespräche

André Scheer
Im Fall des Bombenanschlags auf den Rundfunksender Caracol Radio in Bogotá verdichten sich offenbar die Spuren, die auf eine Urheberschaft paramilitärischer Banden hindeuten. »Persönlich denke ich aufgrund der Art und Weise, wie sie operiert haben, daß dies von Kräften der extremen Rechten ausgegangen ist, die dem neuen Präsidenten eine Botschaft senden wollen«, sagte Kolumbiens Parlamentspräsident Armando Benedetti von der Regierungspartei »de la U« am Sonntag dem lateinamerikanischen Fernsehsender TeleSur. Einen direkten Zusammenhang zwischen der jüngsten Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen zwischen Kolumbien und Venezuela sah der Senator hingegen nicht. Die Behörden konnten am Wochenende zwei Verdächtige festnehmen, die an der Fälschung der Autokennzeichen des Tatfahrzeugs beteiligt gewesen sein sollen.

Am vergangenen Donnerstag hatten bislang unbekannte Täter mit einer Autobombe einen Anschlag auf das Gebäude verübt, in dem auch das kolu...

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