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14.08.2010 / Ausland / Seite 7

Aufruhr in Potosí

Boliviens Regierung stimmt Verhandlungen mit Streikenden zu

Benjamin Beutler
In der ärmsten Region Boliviens, dem Bergbauzentrum Potosí, streiken seit mehr als zwei Wochen Tausende Minenarbeiter und Bauern für eine wirtschaftliche Entwicklung ihres Departamentos durch den Bau einer Zementfabrik und eines neuen Flughafens. Auch müsse die Regierung in La Paz in einem uralten Grenzkonflikt zwischen Potosí und dem benachbarten Departamento Oruro schlichten, in dem Gold, Uran, Kupfer und Lithium lagern. Nach 17 Tagen blockierter Zugangsstraßen und Plätze werden in der grauen Bergarbeiterstadt die Lebensmittel knapp.

Der Streit droht zu eskalieren. Als Reaktion auf die Straßenblockaden im »verräterischen« Potosí sperrten am Donnerstag regierungstreue Gemeinden in Oruro die Überlandrouten. Traditionelle Aymara-Gemeinschaften in Potosí drohten mit der gewaltsamen Stürmung des Minenkomplexes San Cristóbal, in dem das japanische Unternehmen Sumimoto Zink und Silber abbaut. Das gesamte Oppositionslager versucht natürlich, weiter Öl ins Feue...

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