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14.08.2010 / Inland / Seite 4

Kritische Fragen kriminalisiert

Dresdner Amtsgericht verurteilt Journalisten wegen ihrer »Sachsensumpf«-Berichte zu hohen Geldstrafen

Wegen übler Nachrede in der sogenannten »Sachsensumpf«-Affäre sind zwei Journalisten zu Geldstrafen von jeweils 2500 Euro verurteilt worden. Das Dresdner Amtsgericht sprach die beiden am Freitag schuldig, mit einer Veröffentlichung auf Zeit.de Anfang 2008 Polizisten massiv in ihrer Ehre verletzt zu haben.

Die Anklage hatte den beiden Recherchespezialisten aus Leipzig vorgehalten, durch eine bewußt unvollständige Berichterstattung zwei frühere ranghohe Richter der sächsischen Justiz sowie Polizeibeamte verunglimpft zu haben. In den Berichten ging es um mutmaßliche Kontakte der Juristen ins Leipziger Rotlicht-Milieu Anfang der 90er Jahre und die späteren Ermittlungen der Polizei. Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren gegen die Richter ein, weil sie die Vorwürfe als haltlos ansah. In dem Artikel wurde die Frage gestellt, ob Beamte möglicherweise unter Druck g...

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