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31.07.2010 / Thema / Seite 10

Grube soll schwitzen

Hintergrund. Die Ausfälle der Klimaanlagen in ICE haben keinesfalls mit unfähigem Personal zu tun. Sparen für die Börsentauglichkeit und Milliardeninvestitionen für die Global-player-Politik des Bahn-Chefs sind die wirklichen Gründe

Winfried Wolf
Der Skandal mit den »Sauna-ICE« und die verheerenden Reaktionen des Bahn-Chefs Rüdiger Grube auf denselben haben eine enorme innere Sprengkraft. Es geht nicht um »Komfortverluste«, es geht um die körperliche Unversehrtheit der Fahrgäste – und erneut um eine logische Folge des seit einem Jahrzehnt beschrittenen Kurses hin zu einer Börsenbahn.

Bahn-Chef war vorgewarnt


Immer wieder unterstrich Grube, er sei »völlig überrascht« worden »von den Problemen mit den Klimaanlagen in den ICE-2-Zügen«. Tatsächlich dokumentiert die Deutsche Bahn AG ziemlich präzise, welche Hochgeschwindigkeitszüge mit welchen Ausfallquoten verkehren. Um einen Tag herauszugreifen: Am 5. August 2008 war laut Protokoll der Instandhaltung der Deutschen Bahn AG morgens um sechs Uhr, also nach den nächtlichen Wartungsarbeiten, bei den 44 ICE-2-Garnituren der folgende Flottenzustand registriert: Es gab einen Ausfall der »Traktion« – der ICE-2 blieb schlicht liegen. Es gab vier ...


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