17.07.2010 / Schwerpunkt / Seite 3

Blockaden organisiert

Am Sonnabend planen die rechten Gruppierungen »Pro NRW« und »Pro Deutschland« in Dortmund und Berlin Veranstaltungen. Gegenaktionen angekündigt

Dirk Hein
Zu massiven Protesten und Blockaden rufen antifaschistische Bündnisse am Sonnabend anläßlich einer Kundgebung der selbsternannten nordrhein-westfälischen Bürgerbewegung »Pro NRW« in Dortmund und des Parteitages von »Pro Deutschland« im Rathaus von Berlin-Schöneberg auf. Die Rechtspopulisten von »Pro«, die in Nordrhein-Westfalen vom Landesamt für Verfassungsschutz beobachtet werden, setzen maßgeblich auf antiislamische Hetze und die Stimmungsmache gegen sogenannte Minderheiten.

Einige der »Pro«-Funktionäre waren bereits in der Vergangenheit in rechtsextremen Parteien und Gruppierungen aktiv bzw. engagierten sich in der rechten Szene. So unter anderem der frühere rechtsextreme Multifunktionär und jetzige Bundesvorsitzende von »Pro Deutschland«, Manfred Rouhs, der Rechtsanwalt Markus Beisicht (früher Deutsche Liga für Volk und Heimat) und Judith Wolter, die 2002 ein Grußwort auf dem Bundeskongreß der NPD-Jugendorganisation »Junge Nationaldemokraten« (JN) sp...

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