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17.07.2010 / Inland / Seite 5

Genmais-Skandal: Transparenz gefordert

Mecklenburg-Vorpommern informiert über betroffene Flächen. Keine Angaben aus den anderen Ländern

Als bislang einziges Bundesland hat Mecklenburg-Vorpommern freiwillig bekanntgegeben, wo dieses Jahr gentechnisch verunreinigtes Maissaatgut ausgebracht wurde. Betroffen sind demnach insgesamt 53 Hektar, wie die Umweltorganisation Greenpeace und der Ökoanbauverband Bioland am Freitag mitteilten.

Das verunreinigte Saatgut der Firma Pioneer Hi-Bred war in acht Bundesländern in den Boden gekommen. Zwar haben alle Landesregierungen angeordnet, die Maispflanzen zu vernichten, jedoch nur Mecklenburg-Vorpommern hat jetzt die entsprechenden Flächen bekanntgegeben. Baden-Württemberg dagegen, wo rund 90 Landwirte mit insgesamt 640 Hektar von dem Skandal betroffen sind, verweigert die Informationen.

Stephanie Töwe, Gentechnik-Expertin von Greenpeace, forderte die anderen betroffenen Länder auf, dem mecklenburgischen Beispiel zu folgen: »Nur so können sich benachbarte Landwirte, Saatguthersteller, Imker und Gärtner darüber informieren, ob ihnen Schaden droht«. Die...



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