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24.06.2010 / Schwerpunkt / Seite 3

»Venezuela und Kuba sind die Schwachstellen«

Südamerika droht furchtbarer Rückschritt. USA und Kirche destabilisieren linke Regierungen. Ein Gespräch mit Heinz Dieterich

André Scheer
Heinz Dieterich lebt in Mexiko und ist emeritierter Professor für Sozialwissenschaften der Nationalen Autonomen Universität UNAM

Sie waren in der Vergangenheit häufig in den Medien als Experte für Lateinamerika präsent. In den letzten Jahren scheint dies aber zurückgegangen zu sein. Ist das richtig?

Das ist zum Teil richtig, weil ich mich darum gekümmert habe, eine weltweite Bewegung für den Sozialismus des 21. Jahrhunderts aufzubauen, eine Verbindung zu Asien herzustellen und so eine neue Trikontinentale aus Latein- und Nordamerika, Europa und China zu schaffen. China ist deshalb so wichtig, weil es als inzwischen zweitgrößte Weltmacht die letzte große Chance darstellt, auf staatlicher Ebene etwas für den Sozialismus des 21. Jahrhunderts zu machen.

In Lateinamerika gibt es zwei Schwachstellen. Eine ist, im wesentlichen wegen der ökonomischen und Bewußtseinssituation, Venezuela. Die offiziellen Massenorganisationen sind hier emotional nach wie vor sehr s...


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