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21.06.2010 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Fragwürdiges Vorbild

In Ghana sorgen Weltbank- und IWF-Politik für forcierte Ausplünderung der Bodenschätze und ­brutale Ausbeutung der Beschäftigten

Raoul Rigault
Am Mittwoch trifft die deutsche Nationalmannschaft im entscheidenden letzten Vorrundenspiel der Fußballweltmeisterschaft auf Ghana. Ein näherer Blick auf das westafrikanische Land lohnt sich allerdings schon vorher, denn es liefert reichhaltiges Anschauungsmaterial, was »Reformpolitik« auf dem Schwarzen Kontinent bedeutet.

Ghana ist Spitze – zumindest wenn es nach der Weltbank geht. In ihrem jüngsten »Doing Business«-Bericht feiert das von George W. Bushs neokonservativem ehemaligen Vizeaußenminister und Goldman-Sachs-Berater Robert Zoellick geleitete Institut die ehemalige britische Kronkolonie das zweite Jahr in Folge als einen der »Top-10-Reformer weltweit« und als »besten Reformer südlich der Sahara«. Ausschlaggebend für die Jubelarie sind rigorose Haushaltspolitik, Liberalisierung des Binnenmarktes und eine »Verbesserung des Investitionsklimas«.

Nachdem die Vorgängerregierung von John Agyekum Kufuor die Stimulierung der Konjunktur sowie die V...



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