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07.06.2010 / Ausland / Seite 6

Welle der Gewalt im Süden Mexikos

Nach Massaker im April: Humanitäre Delegation will erneut Lebensmittel in belagerte Gemeinde bringen

Darius Ossami
Der Mexikaner Omar Esparza wirkt verloren in dem bunten Hostel in Berlin-Friedrichshain, wo junge Touristen aus Australien lautstark Bier trinken. Gerade kommt er aus Finnland, wo er die Eltern von Jyri Jaakkola traf, der Ende April im südmexikanischen Oaxaca als Teilnehmer einer internationalen Menschenrechtskarawane erschossen wurde. Bei diesem Angriff starb auch Esparzas Ehefrau Bety Cariño. Beide waren führende Aktivisten der indigenen Gemeindeorganisation CACTUS und hatten die aus 25 Menschenrechtsbeobachtern, Lehrern und Journalisten bestehende Delegation mitorganisiert. Sie hatte sich am 27. April auf den Weg nach San Juan Copala im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca gemacht, um Lebensmittel, Medikamente und andere Hilfsgüter in die seit sechs Monaten belagerte Gemeinde zu bringen. 800 Menschen sind hier ohne Strom, ohne fließend Wasser, ohne Schulunterricht und ohne Medikamente eingeschlossen, seit paramilitärisch agierende Gruppen im vergangenen No...

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