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07.06.2010 / Ausland / Seite 7

Kriegsminister Gates droht weiter

Erhebliche Widersprüche unter der geschönten Oberfläche der Beziehungen USA–China

Knut Mellenthin
US-Kriegsminister Robert Gates hat am Sonnabend seine Angriffe gegen China fortgesetzt. Während einer internationalen Sicherheitskonferenz in Singapur machte er die chinesische Militärführung für den Mangel an Kooperation zwischen den Streitkräften beider Länder verantwortlich. Denselben Vorwurf hatte der Minister schon während des Flugs nach Singapur gegenüber Journalisten erhoben. China hat die militärische Zusammenarbeit eingeschränkt, nachdem die US-Regierung Ende Januar neue Waffenverkäufe an Taiwan in einer Gesamthöhe von 6,4 Milliarden Dollar bekanntgegeben hatte.

Gates wiederholte in Singapur auch sein schon bekanntes Argument, die Lieferungen an Taiwan seien schließlich nichts Neues und hätten bisher die Fortschritte in den chinesisch-amerikanischen Beziehungen nicht gestört. Das Gleiche kann man allerdings von den Reaktionen Pekings sagen. Zuletzt hatte China im Oktober 2008 die militärische Zusammenarbeit mit den USA suspendiert, nachdem auch ...

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