Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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01.06.2010 / Inland / Seite 4

Streit um Billigentsorgung in Gorleben

Umweltministerium dementiert Bericht über Absenkung der Sicherheitsstandards

Reimar Paul
Ein Fernsehbericht über Gorleben sorgt für Turbulenzen. Zwar ist der Salzstock im Kreis Lüchow-Dannenberg offiziell noch gar nicht zum Endlager für hochradioaktiven Müll erklärt worden. Doch nach Recherchen des ARD-Magazins »Kontraste« hat sich Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) bereits jetzt auf eine Absenkung der Sicherheitsstandards festgelegt. Umweltschützer und Oppositionsparteien zeigen sich empört. Das Ministerium dementiert: Alles sei noch im Fluß, eine Entscheidung bislang nicht gefallen, heißt es dort.

Dem am vergangenen Donnerstag gesendeten Bericht zufolge will Röttgen in Gorleben konkret auf eine Rückholbarkeit der strahlenden Abfälle verzichten. Nach den bisherigen Vorgaben sollte eine Bergung innerhalb von 500 Jahren möglich sein – falls sich der Standort als untauglich oder generell eine Einlagerung in Salz als falsche Methode erweisen sollte.Die Option auf eine Rückholung im Notfall wurde laut »Kontraste« auf Bitten der Ato...

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