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01.06.2010 / Ausland / Seite 6

Härter als das IWF-Diktat

Rumänien: Generalstreik im öffentlichen Dienst – Protest gegen Kürzungen

Stefan Inführ
Aus Protest gegen geplante Lohnkürzungen sind in Rumänien Hunderttausende Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in den Streik getreten. An dem Ausstand, zu dem fünfzig Gewerkschaften aufgerufen hatten, beteiligten sich am Montag Lehrer sowie Mitarbeiter von Krankenhäusern, Behörden und Gefängnissen. Viele Schulen blieben geschlossen. Die Gewerkschaften hatten zuvor angekündigt, daß 700000 Staatsbedienstete die Arbeit niederlegen würden. Der Protest richtete sich gegen eine Entscheidung der Regierung, die Gehälter im öffentlichen Dienst um ein Viertel zu kürzen. Arbeitsminister Mihai Seitan erklärte, die Sparmaßnahmen seien erforderlich, um den Staatshaushalt zu konsolidieren. Rumänien hat im vergangenen Jahr einen Beistandskredit des Internationalen Währungsfonds (IWF) über 20 Milliarden Euro erhalten, die Wirtschaftsleistung war um 7,1 Prozent zurückgegangen.

Was dem IWF als Bedingung für die Bereitstellung weiterer finanzieller Nothilfe...

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