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26.05.2010 / Inland / Seite 5

Vorstoß sorgt für Unmut

Ver.di startet Aktionen gegen geplante Privatisierung des Uniklinikums Schleswig-Holstein. CDU-FDP-Regierung beruft sich auf »Schuldenbremse«

Mirko Knoche
Mehrere hundert Beschäftigte und Studenten des Uniklinikums Schleswig-Holstein haben am Dienstag nachmittag in Lübeck gegen die befürchtete Privatisierung des größten Krankenhauses im hohen Norden der Republik demonstriert. Die Angestellten trafen sich vor der Klinik, während die Studierenden eine Vollversammlung im Audimax abhielten. Gemeinsam zogen sie dann in die Innenstadt. Am heutigen Mittwoch wollen sich die Kollegen des Kieler Standortes vor dem Gebäude der Chirurgie zu einer Protestkundgebung versammeln.

Die Angestellten und Studenten befürchten, daß die schwarz-gelbe Landesregierung bei der heutigen Vorstellung ihres Sparpakets den Verkauf des Universitätsklinikums ankündigen könnte. Die Uniklinik Schleswig-Holstein (UK S-H) ist mit über 10000 Beschäftigten der größte Arbeitgeber in Deutschlands nördlichstem Bundesland und gleichzeitig der einzige dort verbliebene Maximalversorger – also ein Krankenhaus, das alle medizinischen Disziplinen ...

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