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26.05.2010 / Antifa / Seite 15

Pause für rechte Töne

In Madrid begann Prozeß gegen den spanischen Ableger von »Blood & Honour«

Florian Osuch
Vor dem Provinzgericht in Madrid begann am Dienstag der Prozeß gegen 19 Neonazis der spanischen Sektion des internationalen Netzwerkes »Blood & Honour« Die Staatsanwaltschaft wird den Männer die Gründung einer illegalen Vereinigung, Handel mit verbotenen Waffen sowie Verbreitung von Haß gegen Migranten vor. Bei einer Verurteilung drohen den Männer zwischen zwei und fünf Jahren Haft. Antifaschisten weisen auf enge Verbindungen der Angeklagten zur spanischen Neonazipartei »Movimiento Social Republicano« (MSR) hin: 17 der 19 Angeklagten hätten auf Listen für MSR kandidiert.

Der Prozeß in Madrid geht auf Ermittlungen der spanischen Sonderpolizei Guardia Civil zurück, die sonst insbesondere für sogenannte Antiterrorismusverfahren gegen die linke baskische Unabhängigkeitsbewegung bekannt ist. Im April 2005 nahm die Guardia Civil 21 Mitglieder von »Blood & Honour« fest und durchsuchte Wohnungen, Treffpunkte und Lokale. Fünf Männer kamen zunächst in Haft. Neben ...

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